Aufgeben? Nicht mein Trail.
Neuster Blogbeitrag: Zwei Wochen nach der Operation

Ich bin Trail Runner aus der Schweiz und am glücklichsten, wenn der Weg lang ist, die Beine brennen und die Aussicht dafür alles wieder wettmacht. Kurz gesagt: Ultras sind mein Ding.
Dabei bin ich ein ziemlicher Spätzünder. Mit dem Laufen habe ich erst 2011 angefangen, mit 38.
Kaum war ich so richtig drin, hat mich mein Rücken ausgebremst: Bandscheibenvorfall L5/S1, Operation im April 2012. Ob ich danach je wieder laufen kann? Die Ärzte meinten eher nein. Ich meinte eher doch. Also bin ich wieder mit dem Lauftraining eingestiegen und habe es konsequent mit gezieltem Krafttraining für Core und Beine begleitet. Drangeblieben, und siehe da: Es hat funktioniert.
So richtig gepackt hat es mich dann 2019 beim E16 am Eiger Ultra Trail, meinem allerersten Trail-Wettkampf. Von da an gab es kein Zurück mehr. Drei Jahre später stand ich am gleichen Ort am Start meines ersten Ultras: Eiger Ultra Trail E51, 51 Kilometer und 2720 Höhenmeter. Danach kamen noch sechs weitere Ultras und jede Menge kürzere Rennen dazu.
Tja, und dann kam der Sommer 2026. Der Rücken hat sich wieder gemeldet, und zwar deutlich. Diagnose: Bandscheibe komplett verschlissen, dazu Arthrose in den Wirbelgelenken. Um die Stabilität wiederherzustellen, war eine erneute Operation unumgänglich: eine Versteifung des Segments via TLIF (Transforaminal Lumbar Interbody Fusion).
Und genau hier setzt dieser Blog an. Ich nehme dich mit auf meinen Weg zurück: durch die Reha, mit allen kleinen Erfolgen, Rückschlägen und Aha-Momenten. Das Ziel? Natürlich wieder ein Ultra Trail. Was sonst?
Schön, dass du da bist. Lass uns loslaufen!
